Schulentwicklungspreis
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Unfallkasse Nordrhein-Westfalen

Arbeitshilfen

Da der Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule ein Prämiensystem nach §162 SGB VII der Unfallkasse NRW darstellt, werden im Bewerbungsverfahren zunächst die von Schulen in verschiedenen Rechtsquellen geforderten Grundlagen in Arbeits- und Gesundheitsschutz überprüft. Diese gießen das Fundament einer guten gesunden Schule, um darauf die schuleigene Verknüpfung von Schulentwicklung, Qualitätsmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention aufbauen zu können. Zu den Grundlagen in Arbeits- und Gesundheitsschutz gehören u.a. die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung (§5 ArbSchG) und die schulische Auswertung aller der Schule bekannten Schulunfälle.

Neben diesen Grundlagen zeichnen sich gute gesunde Schulen durch die Integration der Gesundheitsförderung und Prävention in ihre Schulentwicklungsarbeit aus. Um diese Verknüpfung bewerten zu können, wird einerseits der Status Quo des Lern- und Lebensraums Schule mit Hilfe der fünf Qualitätsbereiche in den Blick genommen. Andererseits wird die strukturelle Schulentwicklung unter dem Aspekt der Gesundheitsförderung betrachtet. Diese Prozessstrukturen stellen die Schulen durch die Vorstellung von aktuellen Schulentwicklungsvorhaben dar.

Nachfolgend sollen knappe Erläuterungen und Materialen eine Hilfestellung für interessierte Bewerberschulen bieten. Die zusammengestellten Materialen umfassen Downloads, Broschüren und Links und geben für den Bewerbungsprozess relevante Informationen zu den rechtlichen Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie den Qualitätsbereichen des Schulentwicklungspreises.

Übersicht:

1   Grundlagen im Arbeits- und Gesundheitsschutz
2.  Qualitätbereiche
    •  Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen
    •  Tagesstrukturen und Angebote
    •  Klima, Inklusion und Partizipation
    •  Kooperation und Teamarbeit
    •  Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe
3.  Schulentwicklungsvorhaben
4.  Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

1. Grundlagen im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Zu den zentralen Aufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz zählen die regelmäßige Gefährdungsbeurteilung der Lehrerarbeitsplätze, die quantitative und qualitative Erfassung und Auswertung aller bekannten und gemeldeten Schulunfälle sowie die durch Erlass geforderte Beauftragung von Sicherheitsbeauftragen für den inneren Schulbereich. Aufgabenverteilungen und personelle Zuordnungen in diesen Bereichen können insbesondere in Geschäftsverteilungsplänen, Aufgabenlisten oder Organigrammen verdeutlicht werd

Titel / InformationQuelle

Auszug aus dem Arbeitsschutzgesetz (die rechtliche Grundlage für die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung)

(0,1 MB)

Beurteilung von Gefährdungen und Belastungen an Lehrerarbeitsplätzen

(0,2 MB)

Checklisten des BAD für die Gefährdungsbeurteilung (diese Checklisten können - nach Schulanmeldung beim BAD - genutzt werden)

Unfallverhütung, Schülerunfallversicherung: Erlass (BASS 18-21,1; u.a. mit der Verpflichtung zur Bestellung von Beauftragten)

(0,1 MB)

Brandschutz: Erlass (BASS 18-29,1; Grundlage für den vorbeugenden Brandschutz und die Kooperation mit der Feuerwehr)

(0,1 MB)

Sicherheit in der Schule - Aufgaben der Schulleiterinnen und Schulleiter, Sicherheitsbeauftragten und Lehrkräfte (GUV-SI 8064)

(0,5 MB)

Erste Hilfe an Schulen (GUV-SI 8065)

(0,9 MB)

Weiterführende Quellen:

Handbuch Lehrergesundheit - Impulse für die Entwicklung guter gesunder Schulen (2012, GUV-SI 8077)

(4,7 MB)

Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Lernen und Gesundheit, das Schulportal der DGUV

Vielfältige Seminarangebote zu Sicherheit, Gesundheit und Prävention an Schulen der Unfallkasse NRW

AVEM / ABC-L: Arbeits-Bewertungs-Check für Lehrkräfte

(0,4 MB)

Belastungsanalyse nach Harazd, Gieseke und Rolff als Hilfestellung für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (Fragebogen)

(0,1 MB)

Belastungsanalyse nach Harazd, Gieseke und Rolff als Hilfestellung für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (Auswertung)

(0,4 MB)

Artikel Schule NRW: Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen

(0,2 MB)

Artikel Schule NRW: Sicherheitstechnische Betreuung von Schulen

(0,2 MB)

Artikel Schule NRW: Arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung von Schulen

(0,1 MB)

DGUV Pluspunkt: Psychische Belastungen von Lehrkräften

(2,1 MB)

DGUV Pluspunkt: Notfallmanagement

(2,6 MB)

DGUV Informationsblatt: Umgang mit Zeckenstichen in Kindertagesstätten und Schulen

(0,1 MB)

Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie, Arbeitsprogramm Psyche)

(0,2 MB)

Richtiger Transport nach einem Unfall

(0,5 MB)

Medikamentengabe in Schulen

(0,4 MB)

2. Qualitätsbereiche

Um den Status Quo der Schule im Hinblick auf die schulische Gesundheitsförderung erfassen und bewerten zu können, werden fünf Qualitätsbereiche aus dem Qualitätstableau im Bewerbungsverfahren näher in den Blick genommen

Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen

Belastungen können sich für Lehrkräfte und SchülerInnen aus der Gestaltung der Arbeitsplätze und der Arbeitsbedingungen ergeben. Fehlende Arbeitsplätze und -materialien, dunkle und unsaubere Räume, beschädigtes Mobiliar, ein unzureichendes Raumklima etc. sind Faktoren, die sich negativ auf das Wohlbefinden der Mitglieder der Schulgemeinschaft auswirken können. Daher wird in einer guten gesunden Schule berücksichtigt, dass die räumlichen und strukturell-organisatorischen Vorgaben der Schule als Lern- und Lebensraum nach pädagogischen Maßgaben gemeinsam gestaltet werden.

Titel / InformationQuelle

Richtig sitzen in der Schule (DGUV Information 202-016)

(0,2 MB)

Außenspielflächen und Spielplatzgeräte (DGUV Information 202-022)

(1,3 MB)

Sichere Schultafeln (DGUV Information 202-021)

(1,6 MB)

Schulhöfe – planen – gestalten – nutzen (DGUV Information 202-063)

(3,8 MB)

Klasse(n) Räume für Schulen - Empfehlungen für gesundheits- und lernfördernde Klassenzimmer (DGUV Information 202-090)

(2,4 MB)

Gesunde Luft in Schulen – Teil 1

(1,0 MB)

Gesunde Luft in Schulen – Teil 2

(0,6 MB)

Gefarhrstoffe in Schulen

(0,8 MB)

Schule – Gebäude – Freiflächen – Gesundheit

(0,7 MB)

Gute gesunde Schulen planen und bauen – Anforderungen an einen zeitgemäßen Schulbau

Tagesstrukturen und Angebote

Gerade vor dem Hintergrund sich wandelnder gesellschaftlicher Verhältnisse und dem Ausbau des schulischen Ganztags gewinnen die in Schulen durchgeführten Angebote der Tagesgestaltung an Bedeutung. Gute gesunde Schulen fassen dies als Chance auf, die individuellen Bedürfnisse und Kompetenzen sowohl der Schülerschaft als auch des Kollegiums in den Blick zu nehmen. Hierzu werden gemeinsam passende Angebote entwickelt, die allen Akteuren passende Lern-, Erholungs-, Bewegungs- und Entlastungsofferten unterbreiten.

Titel / InformationQuelle

Entspannung in der Schule

(2,9 MB)

Bewegungsfreudige Schule (DGUV Information 202-053)

(5,1 MB)

Sicher im Ausland

(0,3 MB)

Erlass: Sicherheitsförderung im Schulsport

Selbstevaluation des schulsportlichen Unfallgeschehens

Informationen und Material zu Kinder- und Jugendgesundheit von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Informationen und Material zu Sicherheit und Gesundheit an Schulen von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

DGE-Information zu den Qualitätsstandards für die Schulverpflegung

(2,1 MB)

Klima, Inklusion und Partizipation

Aus der Gesundheitsforschung ist bekannt, dass insbesondere diese „weichen Faktoren“ zentral zum Wohlbefinden beitragen. Entsprechend haben gute gesunde Schulen die positive Gestaltung des Schulklimas in Klassen, Lehrerkollegium und Schulgemeinschaft im Blick. Sie versuchen, alle Mitglieder der Schulgemeinschaft in die aktive Gestaltung zu integrieren. Hierzu werden Konzepte zum Umgang mit Inklusion und Heterogenität entwickelt und zielgruppenorientierte Unterstützungssysteme angeboten. Mitgestaltung ist ein wichtiges Motto einer guten gesunden Schule und mündet in dem Verständnis, gemeinsam die Schule als Lern- und Lebensraum zu entwickeln.

Titel / Information Quelle

Das Monster in mir - mit Gewalt umgehen

  (9,2 MB)

Achtsamkeit und Anerkennung - Materialien zur Förderung des Sozialverhaltens in der Grundschule (BZgA)

  (0,5 MB)

MindMatters: Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit an Schulen mit umfangreichen Informationen und Unterrichtsmaterialen

DGUV Pluspunkt, Themenheft der DGUV mit dem Schwerpunkt Inklusion

Zukunftsschulen NRW, Portal zur individuellen Förderung des Landes NRW

Integration durch Bildung beim Bildungsportal NRW

Schwerpunktthema Vielfalt beim Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Kooperation und Teamarbeit

Eng damit verbunden sind Strukturen, die die Zusammenarbeit im Kollegium, mit der Schülerschaft, den Eltern und externen Partnern verbessern. Gute gesunde Schulen betrachten Kooperation nicht als zusätzliche Aufgabe, sondern ermöglichen den Mitgliedern der Schulgemeinschaft mit ihren schulspezifischen Kooperationsstrukturen sinnvolle Entlastung und den Aufbau von Ressourcen.

Titel / InformationQuelle

DGUV Pluspunkt; Themenheft der DGUV mit dem Schwerpunkt wertschätzender Umgang

  (6,6 MB)

DGUV Pluspunkt; Themenheft der DGUV mit dem Schwerpunkt Kooperation in Lehrerkollegien

  (2,5 MB)

Studie Lehrerkooperation in Deutschland

  (0,7 MB)

Handbuch OES: Arbeit im Team

  (2,9 MB)

Teamarbeit und Unterrichtsentwicklung (Bastian & Seydel, 2010)

  (3,2 MB)

Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe

Gute gesunde Schulen haben den Wert der Gesundheit für den Bildungs- und Erziehungsauftrag erkannt, weshalb es nicht nur um die Durchführung einzelner Projekte zur Gesundheitsförderung geht. Vielmehr erfolgt eine auf die Einzelschule bezogen sinnvolle, dauerhafte und nachhaltige Implementierung der Gesundheitsförderung in alle schulischen Strukturen. Dazu werden z.B. Konzepte für eine belastungsgerechte Arbeitsverteilung entwickelt, Sicherheit und Gesundheit als Lehr- und Fortbildungsthemen ernst genommen und ein gemeinsames Verständnis salutogener Leitung in den verschiedenen Leitungsebenen verankert.

Titel / Information Quelle

Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Einfluss der Schulleitung auf das Gesundheitsmanagement

(0,9 MB)

Schulleitung und Gesundheit

(2,9 MB)

Gesundheitsförderliches Leitungshandeln in der Schule

(0,3 MB)

Empfehlung zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule, ein Beschluss der KMK 2012

(0,1 MB)

DGUV Pluspunkt: Gespräche und pädagogische Professionalität

(2,1 MB)

DGUV Schulportal Lernen und Gesundheit

Handlungsempfehlungen zur Gesundheitsförderung im Unterricht (FOSIS) der Unfallkasse Berlin

Classroom-Management

3. Schulentwicklungsvorhaben

Die Wechselwirkung zwischen der Gesundheit der Schulmitglieder und der Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags durchdringt auch wesentlich die Schulentwicklung. Insofern bietet die Gestaltung der Schulentwicklung einen guten Einblick in die Prozesse einer Schule. Die Darstellung der Schulentwicklungsvorhaben ermöglicht somit einen Blick von außen, inwiefern Gesundheit in den verschiedenen alltäglichen Praktiken schulischer Gestaltungsarbeit von den Akteuren als wichtige Ressource wahrgenommen und als solche gefördert wird. Eine gute gesunde Schule gestaltet die Schulentwicklung möglichst belastungsarm und ressourcenorientiert. Sie verfolgt mit ihren Schulentwicklungsvorhaben klare Ziele, betreibt ein strukturiertes Projektmanagement, informiert die Mitglieder der Schulgemeinschaft umfassend über konkrete Projekte, vergibt klare Verantwortlichkeiten und bezieht die Bedürfnisse und Ideen der Schulgemeinschaftsmitglieder in die Schulentwicklung ein.

Daher werden die Schulen nach erfolgreich überstandener zweiter Bewerbungsphase gebeten, aktuelle Schulentwicklungsvorhaben als Vorbereitung auf den Ortstermin in der dritten Phase des Schulentwicklungspreises vorzustellen. Im Rahmen des Schulentwicklungspreises Gute gesunde Schule werden unter Schulentwicklungsvorhaben solche Projekte und Maßnahmen (im Gegensatz zu Unterrichtsprojekten) verstanden, die nachhaltigen Einfluss auf die Schule als Bildungsort mit spezifischen Rahmenbedingungen, als Institution und als Organisation haben. Um einen Einblick in die gesundheitsförderliche Gestaltung von schulischen Prozessen aus der Außenperspektive gewinnen zu können, sollen die dargestellten Schulentwicklungsvorhaben bereits über den Stand der reinen Planung hinaus sein. Zudem sollen Schulentwicklungsvorhaben für die Bewerbung mit Hilfe von verschiedenen Anhaltspunkten beschrieben werden:

Titel / Information Quelle

Information zu dem Fachkonzept „Mit Gesundheit gute Schulen entwickeln“ (DGUV: BG/GUV-SI 8097)

(0,8 MB)

Gelingensbedingungen für die Entwicklung guter gesunder Schulen – Ein Leitfaden mit Empfehlungen, Checklisten und Arbeitshilfen

(1,1 MB)

4. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Der vereinbarte und gezielte Einsatz von Instrumenten, Verfahren und Konzepten der Qualitätssicherung ist ein unverzichtbarer Bestandteil zur Auswertung und Fortschreibung aller schulischen Aktivitäten und Schulentwicklungsvorhaben. Vor dem Hintergrund des Qualitätstableaus guter gesunder Schulen werden als wichtige Qualitätsdimensionen von Schulqualität die pädagogische Professionalität, die Unterrichtsqualität, die Organisationsqualität und die Gesundheitsqualität (individuelles Wohlbefinden der schulischen Akteure und das Schulklima) gewertet. Um in den Blick nehmen zu können, wie Schulen versuchen, diese wichtigen Qualitätsdimensionen zu entwickeln und abzusichern, werden Schulen in der zweiten Phase des Bewerbungsverfahrens gebeten, zunächst die genutzten und etablierten Instrumente und Verfahren zu benennen und sie dann anhand eines Instrumentes mit Hilfe einer Verfahrensbeschreibung zu belegen.

Zum Beispiel kann das Verfahren "kollegiale Unterrichtshospitationen" an einer Schule genutzt werden, um die pädagogische Professionalität zu sichern und weiter zu entwickeln. Im Rahmen dieses allgemeinen Verfahrens wird bei der kollegialen Unterrichtshospitation ein von einer Arbeitsgruppe entwickelter und im Kollegium abgestimmter Beobachtungsbogen als Instrument eingesetzt. Dieser Beobachtungsbogen fungiert als Instrument zur kriteriengestützten Lenkung der Aufmerksamkeit bei der kollegialen Hospitation und wird von der Schule exemplarisch eingereicht. Um den Einsatz dieses Instrumentes beurteilen zu können, wird die Schule gebeten, den konkreten Einsatz des Beobachtungsbogens näher zu beschreiben. Im Rahmen der Verfahrensbeschreibung wird geschildert, wie dieser Beobachtungsbogen im Verlauf des Qualitätsmanagementzyklus eingesetzt wird: warum und mit welchem Ziel wurde diese Methode ausgewählt und konkret dieses Instrument entwickelt? Wer hospitiert wen? Welche Möglichkeiten für Absprachen und Zielvereinbarungen werden getroffen? Wie sind die Bedingungen einer Hospitation und welche Ressourcen stehen zur Verfügung (Freistellung vom Unterricht, nur in der Freistunde, freie Wahl der Unterrichtsstunde und Lerngruppe etc.)? Wie werden die Ergebnisse der Beobachtung ausgetauscht? Welche Möglichkeiten der Nachbearbeitung gibt es? Wie fließen die Erfahrungen und Ergebnisse der kollegialen Hospitation anschließend in das schulische Gesamtverständnis von pädagogischer Professionalität ein? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Personalentwicklung?

Das Beispiel der kollegialen Hospitation soll verdeutlichen, dass unter Instrumenten der Qualitätssicherung alle an einer Schule entwickelten und eingesetzten Instrumente zur Erfassung und Beurteilung von schulischer Qualität in den Bereichen pädagogischer Professionalität, Unterricht, Organisationsentwickelung sowie individuelles Wohlbefinden und Schulklima verstanden werden. Eingesetzt werden die Instrumente in jeweils an die Personen, Organisationsprozesse und Rahmenbedingungen gebundenen Verfahrensabläufe im Qualitätsmanagementzyklus.

Somit steht die exemplarische Dokumentation eines bereits an der Schule gut etablierten und zu ihren Rahmenbedingungen passenden Verfahrens im Vordergrund. Daher werden die Schulen aufgefordert, dieses Verfahren näher im Hinblick auf seine Prozessabläufe im Qualitätsmanagementzyklus zu beschreiben (Ziele, Planung des Vorgehens, Einsatz konkreter Instrumente zur Erhebung und Bewertung von Schulqualität in der Planungsphase, Ableitung und Durchführung von Maßnahmen in der Interventionsphase sowie Maßnahmenprüfung und ggf. Maßnahmenanpassung in der Evaluationsphase).  Für eine Außenbeurteilung eröffnen gerade diese Instrumente und Verfahren der Qualitätssicherung Einblicke in die Zielsetzungen, Strukturen und Prozesse der Schulentwicklungsarbeit und ermöglichen einen Abgleich mit dem idealtypischen Konzept der guten gesunden Schule.

 

Evaluation & Feedback: Titel / Information Quelle

Instrumente für die Qualitätsentwicklung und Evaluation in Schulen (IQES)

Selbstevaluation des schulsportlichen Unfallgeschehens

Seminar der Unfallkasse NRW "Qualitätssicherung und Evaluation in Schulen"

Unterstützungsportal mit weiteren Arbeitshilfen Referenzrahmen Schulqualität NRW

Informationen zu Unterrichtsqualität und Selbstevaluation der Bezirksregierung Düsseldorf

Instrumente für das Schüler-Lehrer-Feedback (Ministerium für Kultur, Sachsen)

(0,3 MB)

Hinweise zur Nutzung von Feedback-Ergebnissen im Rahmen von Schüler-Lehrer-Feedbacks

(0,4 MB)

Methode der Kollegialen Fallberatung

Kollegiale Unterrichtshospitation (Bildungsserver Berlin-Brandenburg)

Handbuch "Operativ Eigenständige Schule" - Kap 5: Qualitätsentwicklung im Bereich Unterricht (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden Württemberg)

(2,1 MB)

Handbuch "Operativ Eigenständige Schule" - Kap 6: Individualfeedback (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden Württemberg)

(2,2 MB)

Handbuch "Operativ Eigenständige Schule" - Kap 14: Zielvereinbarungen (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Baden Württemberg)

(2,4 MB)

Weitere Informationen und Titel zur Qualitätssicherung Quelle

Werkzeugkasten der DAPF

Seminare der DAPF in Kooperation mit der Unfallkasse NRW

Gesundheitsförderliche Unterrichtsentwicklung