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Qualitätsbereich 5: Gesundes Lehren und Lernen

Die Lern- und Lehrprozesse und deren Erfolge stehen als „Kerngeschäft“ im Mittelpunkt des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrages. Gute gesunde Schulen fördern und sichern die Lernerfolge durch eine gesundheitsförderliche Gestaltung des Lehren und Lernens, die an individuellen Bedingungen der Lernenden ausgerichtet ist und gleichzeitig die Heterogenität von Lerngruppen nutzt. Werden die Erfolge zudem auch sichtbar und mit den eigenen Kompetenzen in Verbindung gebracht, führt dies zu einer höheren Lern- und Arbeitszufriedenheit und fördert so auch die Gesundheit.

Die Verständigung über und die Verankerung von gemeinsamen pädagogischen Vorstellungen im Schulprogramm, Konzepte zum Umgang mit Heterogenität, die Gestaltung von individuellen Lernarrangements, systematisch Fortbildungsplanung zur Unterrichtsentwicklung und Feedbackmethoden zur Reflexion des Unterrichts sind Beispiele, die die Möglichkeit eröffnen, Lehren und Lernen gesundheitsförderlich umzusetzen.

In diesem Qualitätsbereich wird daher vor allem in den Blick genommen, welche Vereinbarungen die Schule in Bezug auf eine abgestimmte Praxis des Unterrichtens und der Unterrichtsentwicklung getroffen hat und wie sie diese Vereinbarungen im schulischen Alltag umsetzt.

(vgl. IQES: Brägger und Posse 2007)